August 2

Reitstunden-Blues und wie man ihn vertreibt…

Foto von Friederike Scheytt für das Buch "Ehrlich motiviert" von Sylvia Czarnecki

Es gibt Tage, von denen wir gerne berichten, an denen alles zu klappen scheint.  Wir haben neue Erkenntnisse, konnten eine neue Lektion erlernen oder wir hatten eine Sternstunde und alles ist schön. Wir möchten die ganze Welt umarmen. Das sind natürlich die Momente, wo man besonders gerne schreibt, einfach um die Freude zu teilen. Das geht mir nach Reitstunden sehr oft so. Vielleicht bin ich nicht sehr anspruchsvoll, aber ich kann mich wirklich über ganz kleine Fortschritte riesig freuen.

sabine-9327qAber es gibt auch die Tage, an denen alles schief zu gehen scheint, was überhaupt nur möglich ist. Einheiten, die ich gerne aus meinem Gedächtnis streichen würde und nach denen mich der Reitstunden-Blues fest im Griff hat. Das Pony ist aufgeregt und unaufmerksam, man selber gestresst und unkonzentriert. Fehler, die längst ausgemerzt schienen, stehen auf einmal wieder uneingeladen auf der Matte. So ging es mir am vorigen Samstag und die arme Andrea Lipp musste es ausbaden. Zwar hatte ich die Ponys schon am Vortag zum Veranstaltungsort gefahren , um ein wenig Stress aus dem Geschehen zu nehmen, aber uns steckte wohl noch das Turnier von letzte Woche in den Knochen.

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