Oktober 1

Sport und Spass beim Düsseldorfer Hestadagar

Düsseldorfer Hestadagar

Vorbereitungen:

Wir waren ja nach dem letzten Freizeitreiter Turnier in Niederkrüchten so begeistert, das wir uns spontan auch zu Düsseldorfer Hestadagar angemeldet haben. 24 Kilometer zu fahren, sind ja für Islandpferde-Verhältnisse geradezu ein Katzensprung. Notfalls hätten wir sogar hinreiten können. Die Ausschreibung hielt viele spannende Sachen bereit, aber die Kinder waren in ihrer Prüfungsauswahl ziemlich konservativ.  Für Sara sollte es Viergang- und Töltprüfung sein und Nina hatte sich für Dressur und Viergang entschieden.

Ich hatte spontan mit der Halsring-Kür geliebäugelt, aber mein Verstand sagte immer wieder: Du hast das noch nie ausprobiert, Du hast noch nicht mal einen Halsring ! Ach, was soll´s die Nennungsunterlagen mussten raus, also Mut zu Ahnungslosigkeit.

Und dann habe ich mir tatsächlich auch einen Halsring gekauft und ausprobiert, wie es sich damit reiten lässt. Erstaunlich gut – stellte ich fest. Eigentlich funktionierten alle Sachen, die ich mir so vorgestellt hatte, bis auf die Hinterhandwendung, die mutierten irgendwie zu –  ich schmeiß mich mal in die andere Richtung. 🙂

Die Kinderchen übten sehr fleißig. Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Dressursufgabe vorgelesen habe. 😀 Die Kinder fragten immer wieder hast du deine Kür aufgeschrieben? Nein, aber ich weiß was ich reiten will. Die Kinder hatten an dieser Stelle der Unterhaltung immer ein fettes Grinsen im Gesicht. Es ging so weit das Nina, die Geduld verlor und schon einmal eine Musik-Vorauswahl für die Kür traf, damit wenigstens irgendetwas schon mal geregelt war.

Dann kam der Zeitplan und mir wurde mulmig. Die Halsring-Kür war die erste Prüfung (grr)!!! Heißt Pferde, hinfahren, ausladen, Paddock aufbauen, zur Meldestelle, schnell Pony anziehen, abreiten und dann ganz locker und entspannt rein in die Prüfung.  😀 Lesen Sie weiter

Juli 8

Klapp, Klapp, Klapp – Der Klappersack geht um…

 

Atli´s Kumpel Ljosfari hat sich gestern auf der Weide ein Hufeisen abgetreten. Die Schlammlöcher nach dem Starkregen forderten wohl ihre ersten Tribut – also Ruhetag!  Da das schlaue Ponytier, sowieso schnell unterfordert ist, musste rasch eine spannende, neue Aufgabe her. Nach einer kurzen Internetrecherche bin ich auch sofort auf der Webseite von „Wege zum Pferd“ fündig geworden: Spiel mit dem Klappersack. Klappersack-1Oh ja! – das könnte doch etwas für das Ponytier sein!  Rasch zu Hause einen Einkaufs-Baumwollbeutel raus gekramt und dann brauchte ich noch Dosen. Das stellte sich, so auf die Schnelle, doch als schwierig heraus. (Beim nächsten Mal sind wir besser vorbereitet. 🙂 ) Kurzentschlossen habe ich die (nagelneuen)  Camping-Dessertschalen eingepackt, die klappern so schön und gehen hoffentlich nicht kaputt.

Klappersack2Klar wollte ich auf dem Reitplatz spielen, aber Baumwolltasche, Ponysabber und Sand sind nicht unbedingt die allerbeste Kombi. Also schnell noch die grosse Plane ausbreiten (schließlich will das Kind demnächst auf dem Hestadagur einen Trail reiten, da kann ein bisschen über die Plane gehen nicht schaden 🙂 )

Der Klappersack als Spielzeug.
Der Klappersack als Spielzeug.

und die Sandbelastung des Spielzeugs hält sich in Grenzen. Gesagt – getan.

Beim Spielen mit dem Klappersack gibt es meiner Meinung nach viele Pluspunkte: Der Sack hört und fühlt sich immer anders an. So wird das Pferd auf viele verschiedene Dinge desensibilisiert. Es lernt: Laute Geräusche sind ungefährlich sein!

 

Der Klappersack wird als Spielzeug positiv wahr genommen.

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