Oktober 15

Die Pferdewaage war da…

Die Ergebnisse der Pferdewaage

Letzte Woche war die Pferdewaage Comanchi am Stall meiner Freundin zu Gast und wir durften unsere Ponys ebenfalls wiegen lassen.

Die Mädels sind also den kleinen Weg hingeritten und nach dem Absatteln waren wir auch schon an der Reihe.  Ljosfari durfte beginnen und nach einem Fehlversuch ging er sehr brav auf die Waage.  😀 389 Kilo zeigte die Pferdewaage an und damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Constanze Röhm hat  in ihrem Buch „Purzel speckt ab“ eine Tabelle,  die eine ungefähre Idealgewicht der  verschiedenen Rassen aufgeführt sind. Bei Isländern steht dort bei einem Stockmass 136-141 cm ca. 380 Kilo +/- 25 kg. Da ist sein Wiegeergebnis also ganz okay. Er hat auch in den vergangenen Wochen einiges an Gewicht verloren und ist nun kein Moppelpony mehr. Ein paar Kilos müssen aber noch runter und die Muskeln könnten auch noch etwas größer werden. 😀

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Oktober 8

Purzel speckt ab – Buchbesprechung

In meiner Ausgabe "Purzel speckt ab" wurde ziemlich viel gearbeitet. Es gibt viele Markierungen und Pfeile :-)

Purzel speckt ab“ ist ein ganz wunderbares, toll zu lesendes Buch. Auf 160 Seiten erklärt Constanze Röhm, wie man übergewichtiges Pferde wieder fit bekommt. Ich durfte bisher zwei Vorträge und ein Webinare der Autorin miterleben und bin immer wieder begeistert, wie die Futterberaterin es schafft ihr enormes Wissen humorvoll und leicht verständlich und damit auch sehr eindringlich unters Reitervolk zu bringen.

Genauso dieser Humor schlägt einem auch in dem Buch „Purzel speckt ab“ entgegen. Da trifft sich natürlich einen wunden Punkt bei mir. Ich habe ja auch immer, nicht nur mit dem eigenen sondern auch mit dem Ponygewicht zu kämpfen. Atli ist inzwischen zwar sehr gut eingestellt, aber Ljosfari, der bei uns das erste Jahr als „dünner Hering“ in Sachen Futter doch etwas „Narrenfreiheit“ hatte , setzt nun auch kleine Fettpölsterchen an.

So bot sich der Urlaub an, sich noch einmal in das Thema vertiefen. Wieviele Anregungen ich ja schon mitnehmen konnte, und versuche tagtäglich umzusetzen, habt ihr ja sicher in den vorhergehenden Post schnell gemerkt.

Wie dick ist Purzels wirklich ?

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September 10

Fliegenspray selber mixen

Ja, ja ich weiss! Ich bin mit meinem Test in Sachen Fliegenspray ziemlich spät dran. Die Bremsen und Fliegen sind schon fast alle verschwunden. Aber im Moment sind ja ganz viele von diesen fiesen, kleinen Kriebelmücken unterwegs. Also vielleicht könnt Ihr unsere neueste Entdeckung doch noch nutzen.  Gestern z.B. haben wir uns extra aufgrund des heißen Wetters eine schattige Waldrunde ausgesucht und da waren wir als Mückendessert heiß begehrt. Das war dann der Moment, indem man erkennt, das man vergessen hat, sich selbst einzusprühen.  😀

Kein Do-It-Yourself-Typ

Ich oute mich mal an dieser Stelle: Ich bin kein Do-it-yourself-Typ. Ich habe überhaupt keine handwerkliche Begabung. Außerdem ist bei mir die Zeit oft knapp und ich habe gar keine Lust mir die Küche zu versauen. Aber dieses Jahr verhagelten mir die fliegenden Plagegeister echt die Laune und der Kauf diverser „Sprays“ verschlang Unsummen. Das war besonders ärgerlich, wenn dann auch noch die Wirksamkeit zu  wünschen übrig ließ.
Also habe ich das Fliegenspray von

von Pferde DIY auf Facebook nach gemixt. 🙂

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September 4

Im Alltag mehr bewegen…. – Teil 3 der Pferdediät

Mehr Bewegung in der Pferdehaltung

Eine weitere Stellschraube der Pferdediät ist die Haltung. Denn umso mehr sich unsere Pferde in Ihrer „Freizeit“ bewegen umso besser. Das ist leider in unserem Stall nicht ganz so einfach zu realisieren. Wohnen wir doch mitten im Ruhrgebiet. Zwar habe ich ausreichend Weiden, aber sie sind dazu gepachtet und die Pferde müssen am Halfter dorthin geführt werden. Lediglich unsere Apfelbaumwiese ist mit dem Paddock verbunden.

Ich habe also rund um diese Weide einen Trailweg abgezäunt. So haben die Ponys einen Rundweg von ca. 250 Meter.  Der Einzige, der dies allerdings auch mal als Rennstrecke benutzt, ist Ljosfari. Letzten Freitag ist er tatsächlich (alleine!!!)  6 mal hin und her gesaust. Ich weiss nicht, was ihn gestochen hat, aber er sah sehr zufrieden aus. Alle anderen lassen es eher gemütlich angehen.

Lange Wege basteln

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August 28

Moppel in Motion – Teil 2 der Pferde-Diät

Für mich beinahe der wichtigste Ansatz bei einer Pferde-Diät ist die Bewegung. Von meiner eigenen Diät weiß ich: Gehe ich nur einmal laufen – halte ich mein Gewicht – wenn ich mich auf die Salatfraktion  beschränke. Bei zweimal laufen ist auch mal ein Kuchenbesuch bei Oma drin und bei 3 mal Laufen die Woche nehme ich ab.

Bin ich zu faul zum Laufen wird das mit dem Abnehmen nichts, egal wie streng ich Kalorien spare.

Sehr eindringlich wird in dem Buch „Diagnose Hufrehe“ von Konstanze Rasch beschrieben, wie der Schutzpatron Bewegung, sich positiv auf rehegefährdete Pferde wirkt. Seitdem versuche ich Atli wirklich sehr regelmäßig zu bewegen.

Bei Atli war das Anfangs schwierig diesen Grundsatz umzusetzen. Er hatte ja einen Sehnenschaden vor der Borreliose und war zu einem halben Jahr Untätigkeit verdammt. Danach habe ich ihn ausgesprochen vorsichtig wieder antrainiert. Ich habe unsere Schritt-Walking-Ausflüge sehr langsam gesteigert, denn ich wollte auf jeden Fall eine erneute Lahmheit vermeiden. Da musste der Arme mit wenig relativ Futter auskommen.

Anforderungen langsam steigern

Handpferde-Reiten
Handpferde-Reiten – bevor die grosse Hitze kommt, mal eben zwei Pferde bewegt.

Aber langsam und stetig steigerten wir die Anforderungen. Wir fingen wieder an zu reiten. Dann  kam mal eine Trabstrecke hinzu und dann erweiterten wir die Kilometerzahl und nahmen auch anspruchsvolle Bergauf-bergab-Passagen hinzu. Gleichzeitig gab es Dressurtraining um die Geschmeidigkeit zu fördern und so das Verletzungsrisiko zu minimieren und Clickertrainung  für den Spaß. (Ja, ich weiss – auch Clickerleckerchen haben Kalorien 😀 aber ich habe mich bemüht die richtigen Leckerbissen zu finden )
Grundsätzlich glaube ich aber, das wir die Leistungsfähigkeit unserer Pferde immer stark unterschätzen. Meist ist das Zeitbudget des Menschen der limitierende Faktor.  Ausdauertraining kostet nun mal auch unsere Zeit. Pferde, ja auch die puschligen flauschigen können  problemlos 10 bis 15 Kilometer am Tag zurücklegen, sollten sie sogar auch. Aber das kann gerade wenn man nur Schritt reitet auch mal  2-3 Stunden dauern, das ist gerade für einen berufstätigen Menschen natürlich eine Herausforderung.

Haben wir uns aber einen pferdigen Couchpotato herangezogen, der schwitzen nur aus Erzählungen kennt, müssen wir ihn natürlich behutsam wieder an Arbeit heranführen.  So wie ich auch! Nach meiner jahrelangen Sport-Abstinenz  (nein – Zäune aufbauen, misten und mit dem Hund rausgehen gilt nicht 😇), bin ich auch erst mal 6 Wochen Walken gegangen, bevor ich mich an eine kleine Jogging-Runde herangewagt habe. Denn mit schmerzenden Muskeln und frustriert zu Hause ankommen, fördert nicht gerade die Motivation. Zumal unseren  Ponymoppels, ihre Fitness sowie ihr Aussehen, so ziemlich am „Heubauch“ vorbei gehen.
Es ist also nicht klug mit unserem Ponymoppel unvorbereitet ein  aanspruchsvolles Sprint-Training  zu starten. Die Anforderungen immer schön typgerecht beginnen und steigern. Das kann schon bei Islandpferden sehr unterschiedlich aussehen. Habe ich einen energiegeladenen Sportisländer wird der mit einem ruhigen Ründchen um den Golfplatz nicht auszulasten sein, während ein untrainierte Moppel dabei durchaus schon an seine Grenzen kommen kann.

Leistung messbar machen

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